Eichhörnchen-Aufzuchtstation Schwarzenbruck
Eichhörnchen-Aufzuchtstation Schwarzenbruck

Eichhörnchen-Aufzuchtstation Schwarzenbruck

Am 2. November trafen sich 21 Eichhörnchen mit Akela und

Unterstützung bei der Eichhörnchen-Auffangstation in Schwarzenbruck.
Insgesamt gibt es dort 2 Auswilderungs-Volieren in denen jeweils bis zu 18 Eichhörnchenkinder untergebracht sind. Diese waren sehr aufgeregt und sprangen wie wild umher, als wir uns um eine Voliere stellten, manche liefen sogar an der Gitterdecke entlang.
Aber…


Wie kommen die da überhaupt hin?
Was dürfen die ganz kleinen Eichhörnchenbabys fressen?
Was finden Eichhörnchen ekelig und was hat es mit den gefährlichen schwarzen Eichhörnchen auf sich?

Diese und noch mehr Fragen beantwortete uns Fr. Bogner, Lehrerin und Eichhörnchenretterin, die ganz beeindruckt war von dem Vorwissen der Eichhörnchen Meute, die da vor ihr stand.
Die Eichhörnchen kommen recht jung zur Aufzuchtstation und sind entweder aus dem Nest gefallen oder der Baum in dem der Kobel (so heißt das Eichhörnchennest) gebaut war, wurde gefällt.
Zu fressen bekommen sie eine speziell aus den USA bestellte Flüssignahrung, die dort überwiegend für die Aufzucht von Streifenhörnchen verwendet wird; diese ist besser für die Eichhörnchen.
Eichhörnchen finden nasse und feuchte Sachen ekelig, wenn sie z.B. eine Walnuss finden, machen sie erst das grün drumherum weg und putzen sich danach.
…und die gefährlichen schwarzen Eichhörnchen die da in der Voliere sind?
Das verhält sich so:
Die einheimischen Eichhörnchen sind rot-braun oder aber auch schwarz und leben schon lange in unserer Gegend. Die rot-brauen Eichhörnchen wechseln ihre Farbe und ihr Fell zum Winter hin und werden grau-weiß, bis auf Kopf und Extremitäten.
Die „gefährlichen“ schwarzen Eichhörnchen sind eigentlich Grauhörnchen und leben –noch- in England und den USA. Was sie so gefährlich macht ist ein Erreger, den sie in sich tragen und gegen den „unsere“ einheimischen Eichhörnchen sich nicht wehren können.
Noch sind aber die Grauhörnchen nicht in Deutschland gesichtet worden.

Die Zeit verging wie im Flug und wir durften viel Neues erfahren. Zum Abschluss gab es dann für die Eichhörnchen-Meute keine Flüssignahrung sondern Wienerle mit Brötchen.
Toll, vierbeinige Eichhörnchen aus nächster Nähe zu sehen und auch toll, wie liebevoll sie von Fr. Bogner aufgepäppelt werden.
Gut Pfad

Wer nun die Eichhörnchen Aufzuchtstation unterstützen will, kann dies auch mit einer Spende tun! Träger ist hier der Tierschutzverein Noris e.V. Verwendungszweck: Eichhörnchen

Aktuelles zum Thema:
„Der Bote“ vom 11.11.2018: Eichhörnchen-Drama mit glücklichem Ausgang

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